 Doch auch in der
Renaisance wurde oftmals auf dieses Verhätnis zurückgegriffen. So ist
Leonardo da Vincis Mona Lisa auf einem goldenen Dreieck aufgebaut, also
einem gleichschenkligen Dreieck, dessen Schenkel sich zur Basis nach dem
goldenen Schnitt verhalten, so, wie es auch beim Pentagramm
zu finden ist. |
 Ein weiteres Beispiel
ist das alte Leipziger Rathaus, welches 1556 von Hieronymus Lotter, in nur
neun monatigen Bauzeit errichtet wurde, und heute zu den bedeutendsten
Baudenkmalen der Renaisance in Deutschland gehört. Man erkennt hierbei
deutlich, daß der Turm das gesamte Gebäude im goldenen Schnitt teilt.
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 Nicht vergessen darf
man hierbei Balthasar Neumann (1687-1753), der besonders im Raum
Würzburg bedeutende architektonische Meisterwerke erbaut hatte. Daß er
dazu auch den goldenen Schnitt verwandt, sieht man besonders deutlich an
der 1720 erbauten Würzburger Residenz, hier den südlichen Kantenpavillon.
So bildet der Säuleneingang ein goldenes Rechteck. Anderseits teilt der
Säuleneingang die Strecke bis zum Dach im goldnen Schnitt, während die
Höhe des ersten Stockes sich zur Höhe des Daches sich auch nach dem
goldenen Schnitt verhält. Außerdem wird die Strecke vom Dach des
Säuleneingangs bis zum Dach des Giebels durch den Sims, der den ersten
Stock vom Dach trennt genau im goldenen Schnitt geteilt. |
 Und selbst in neuerer
Zeit wird der goldene Schnitt gerne in der Baukunst verwendet. So
verwendete Le Cobusier seit 1948 dieses Maß in seinen Bauten und beschrieb
sie in seinem Buch "Der Modulor", welches von zahlreichen Praktikern heute
verwendet wird. Als Beispiel sei hier sein Unité d' Habitation in
Marseille gezeigt, an dem man deutlich erkennt, daß der Turm das gesamte
Gebäude im goldenen Schnitt teilt. |

Renaissance Bauwerke in der Zeit von Leonardo Da Vinci wissen um die Proportionen des Goldenen Schnittes und verwendeten ihn am Design der Notre Dame in Paris.
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Fortgesetzt in der modernen Architektur und illustriert am UNO Gebäude in New York
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